Schutzimpfung gegen Schweinegrippe soll von Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden
30. Juli 2009 – 11:24Die Ausbreitung der Schweinegrippe Pandemie schreitet weiter voran. Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt, infizieren sich mit der Schweinegrippe. Deutschland hat mittlerweile einen Impfstoff gegen die Schweingrippe zur Verfügung. Dieser soll im Herbst für mehr als 22 Millionen Deutsche zur Verfügung gestellt werden, um eine weitere Ausbreitung der Infektionskrankheit einzudämmen. Wer allerdings für die Kosten einer so umfangreichen Impfung aufkommt ist noch nicht ganz geregelt.
Gesetzliche Krankenkassen fordern Unterstützung
Die Kosten für die Schweinegrippe- Schutzimpfung belaufen sich nach ersten Schätzungen der Gesetzlichen Krankenkassen auf 600 Millionen Euro. Diese Zusatzkosten wurden von den Krankenkassen vorher nicht eingeplant. Daher fordern diese eine Kostenbeteiligung von den Bundesländern und dem Bund.
Ursula von der Leyen (Familienministerin) wies die Forderung der Gesetzlichen Krankenkassen zurück. Viele Krankenkassen konnten einen Überschuss ausweisen und solange ein Überschuss besteht, sollten die Gesetzlichen Krankenkassen keine weitere Unterstützung fordern. Insbesondere, da eine vorherige Schutzimpfung günstiger ist, als eine anschließende Schweinegrippe Behandlung.
Eine Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe soll vorerst für bestimmte „Risikogruppen“ geben. Hierzu gehören insbesondere Ärzte, Pflegepersonal oder Mitarbeiter in Krankenhäusern.
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