Wein und Reebe

22. Oktober 2007 – 20:21

Frankreich ist für seinen Genuss von Wein berühmt. So wird zu jedem Essen ein Glas Wein serviert. Der vergorene Saft aus dem Reeben von Weintrauben wird nicht nur in Frankreich angebaut sondern überall auf der Welt. So produziert auch Deutschland, Portugal, Italien, Griechenland oder Amerika Wein. In Deutschland hat der Wein genauso wie in Frankreich eine lange Tradition und wurde schon in Mittelalter angebaut und gekellnert. Bekannt ist der Wein besonders durch das Abendmahl von Jesus wodurch der Wein seine Tradition im Abendland, den christlichen Ländern erhielt. Den Ursprung der Weinproduktion wurde in Asien ca. 8000 bis 600 vor Christus gefunden. So verehrten die Asiaten den Weingott Dionysos.

Insgesamt gibt es 16000 verschiedene Rebsorten, jedoch werden nur ca. 1000 Sorten zur weltweiten Weinherstellung angebaut und verwendet. Die Reeben werden durch einen Winzer zu Wein verarbeitet. Dazu müssen die Weintrauben aufplatzen und ein Saft austreten. Dabei verbindet sich ein natürlicher Hefepilz mit dem Zucker und bildet Alkohol. Der Vorgang der Verbindung zwischen den Trauben mit der Hefe bezeichnet man als alkoholische Gärung. Aus den Trauben werden die verschiedensten Getränke hergestellt. Die bekanntesten Produktionen eines Winzers sind Rot-, Rosé- und Weißweine, Federweißer, Champagner, Sekt oder Perlwein. Rotweine werden in der Regel bei 16 bis 18 Grad und Weißweine bei ca. 8 bis 10 Grad getrunken. Innerhalb der EU muss ein Wein mindestens 8,5 Volumenprozent an Alkohol enthalten.

Der Genuss von Wein ist sehr vielseitig. Manchmal dient er als religiöser Bestandteil (zum Beispiel Abendmahl), als reines Genussmittel oder für Partys um die berauschende Wirkung von Alkohol auszunutzen. In der Gastronomie wird der Wein in speziellen Gläsern getrunken. Sie haben die Aufgabe die Kopfhaltung des Trinkers und folglich seine Geschmackswahrnehmung positiv zu beeinflussen.

Der Wein wird von so genannten Winzern hergestellt. Bei der Produktion haben Sie eigentlich die Aufgabe neben der Pflege der Reebstöcke, die alkoholische Gärung zu überprüfen. Denn bei dem Gärungsprozess könnten sich auch ungenüssliche Verbindungen entstehen, die zum Beispiel nach Essig schmecken.

Sorry, comments for this entry are closed at this time.